Ausflug in den Tiergarten nach Straubing

Für den vorletzten Urlaubstag hatten wir eigentlich geplant, zum Baden zu gehen und die MiniBärin freute sich schon darauf. Leider war es an dem Tag aber bewölkt und bissl frischer, sodass wir unsere Pläne ändern mussten. Aber daheim bleiben wollten wir auch nicht.

Und so hatte der Papa eine super Idee: Fahren wir doch in den Tiergarten nach Straubing. (Zu dem hats erstens eine Stunde weniger Fahrtzeit als nach München in den Tierpark Hellabrunn und zweitens waren wir da schon sicher 15 Jahre nicht mehr.) Und innerhalb 30 Minuten saßen wir im Auto und holten noch schnell die Oma ab, die mit uns mitdurfte. 🙂

 

Tiergarten Straubing

Nach etwa 1,5 Stunden waren wir dann da, es gibt kostenlose, schattige Parkplätze, da es bissl waldig ist.

Der Eintrittspreis ist mit 6 Euro (je Erwachsenen ab 16 Jahre) absolut in Ordnung. Kinder zahlen erst ab fünf Jahren 4 Euro Eintritt.

Die Wege finden wir sehr gut mit dem Kinderwagen befahrbar und es gibt viele Möglichkeiten mal eine Pause zu machen. Wir sind etwa um halb 12 Uhr im Tiergarten angekommen und haben uns a bissl a Brotzeit mitgenommen, die wir dann unterwegs essen wollten. Wir fanden auf der Rückseite des Danner – Hauses (auf dem Zooplan Nr. 6) eine kleine Terrasse, wo wir uns an einen Tisch setzen und essen konnten. War echt klasse!

Gestärkt gings dann weiter, vorbei an den Braunbären, die wir zwei großen Gehegen bewundern konnten. Auf einer kleinen Anlage neben den Braunbären können Kinder zum Beistpiel ihren Gleichgewichtssinn auf Wippen und Balancierband testen. Überhaupt gibts für Groß und Klein so Manches zu entdecken und rätseln, wie das Gewicht von riesigen Gesteinsbrocken.

Die Tiere sehen alle sehr gesund und gepflegt aus. Wir mochten die Watussi – Rinder sehr, mit ihren riesigen Hörnern. Sehr beeindruckend fanden wir den Löwen, der auf einem Hügel jeden einzelnen fixierte. Da kann man schon mal ne Gänsehaut bekommen, wenn der Löwe einem ein bisschen länger anstiert und abschätzt…

Was wir auch ganz toll fanden, war der große Spielplatz, der sich hinter dem Kiosk befindet. Er ist aufgeteilt in einen Bereich für kleinere und größere Kinder. Und für die Eltern, taddaaa, gibts Liegen! 🙂 Ich glaub, wir haben ne dreiviertel Stunde auf dem Spielplatz verbracht, die MiniBärin war total begeistert…. und nur mit einem Eis wieder wegzulocken (Natürlich nicht optimal, aber in dem Fall sehr nützlich).

Wir haben uns sehr viel Zeit gelassen und waren über vier Stunden im Tiergarten. Ich hab, glaub ich, den Großteil der Bänke und Sitzgelegenheiten ausprobiert, weil es mir an dem Tag leider (Symphysen – technisch) nicht so gut ging.

Unser Fazit

Insgesamt fanden wir den Tiergarten sehr schön angelegt, gut befahrbar mit dem Kinderwagen. Preise sind in Ordnung und angemessen. Der Tiergarten selbst ist unserer Meinung nach vorwiegend etwas für Familien mit kleineren Kindern. Dann werden es nicht zu viele Eindrücke. Meine Schwestern (10, 13, 17) waren eine Woche später dort und fanden ihn ein bisschen zu klein, sie fanden Hellabrunn in München viel schöner. Wenn unsere Kinder bissl älter sind, werden sie wahrscheinlich das gleiche sagen. Es gibt einfach nicht diesen Artenreichtum, wie im GeoZoo Hellabrunn mit seinen über 750 Tierarten. Dort waren wir vor zwei Jahren, als die MiniBärin noch ganz klein war. Aber, wie schon gesagt, das ist unserer Meinung nach dann wirklich ein Ausflug für etwas ältere Kinder. Wir fandens für unsere Situation jetzt super und werden sicher mal wieder hinschauen!

 

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