Drei Tage Rom – Hochzeitsreise mal anders: Teil 2

Unser zweiter Tag in der italienischen Hauptstadt begann gegen sieben. Ich glaub, ich hab geschlafen wie ein Stein! Wir freuten uns schon auf das Frühstück und auf unseren Ausflug ins Vatikanische Museum und die Gärten.

Frühstück finden war irgendwie nicht so einfach. Im Hotel konnte man den Frühstücksraum offenbar nur mit dem Aufzug erreichen… war ein bisschen irreführend, weil wir es erst mit der Treppe versucht haben… ich glaube, so etwas wäre in Deutschland gar nicht erlaubt, oder täusch ich mich da? 😉 Auf jeden Fall brauchten wir ein bisschen, bis wir doch zum Frühstück gekommen sind…

Frisch gestärkt sind wir dann die Straße zum Eingang des Museums hinunter gelaufen. War ziemlich super, denn wir konnten ihn schon vom Hotelzimmer aus sehen und uns dann auch nicht verlaufen. 🙂

Die Vatikanischen Gärten

Wir haben an einer Führung durch die Gärten des Vatikans teilgenommen. Ich mag sowas! 😀 Es ist sehr schön, wie die Gärten angelegt sind und auch die Brunnen und die Denkmäler. Dort gibt es unter anderem einen Englischen- , Italienischen – , Französischen und Amerikanischen Garten. Man kann stellenweise sehr schön auf Rom schauen oder die Kuppel des Petersdoms bestaunen. Es hört sich jetzt wahrscheinlich ein bisschen langweilig an, aber es war ein sehr schöner Spaziergang!

Eine Karte der Vatikanstadt findet ihr hier.

Im Vatikanischen Museum

Im Anschluss waren wir sehr sehr lange im Vatikanischen Museum. In der Pinakotek, im Pinienhof… man braucht sehr lange, bis man alles gesehen hat. Und man muss immer aufpassen, dass man nicht zertrampelt wird. Es wimmelt von Touristen. Alle ausgerüstet mit Kameras, Radio, … in einem Durchgang ist mit blöderweise meine Spiegelreflex aus der Hand gefallen. Mit einem Kracher ist sie am Boden gelandet! Nicht nur ich war erschrocken, sonder alle alle um uns rum. “Uuuuuh!”s und  “Aaahh!”s und große Augen… immerhin war das Objektiv der Kamera auf den Steinboden gefallen… nach den ersten Schrecksekunden hab ich dann aber festgestellt, dass rein gar nichts passiert ist… unfassbar. Ich hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet! Gott sei Dank!

Bei unserer Führung konnten wir wählen, ob wir auf die Kuppel des Petersdoms hinaufsteigen wollten, oder ob wir die sixtinische Kapelle anschauen wollten. Wir haben uns für die Kapelle entschieden.
Ich freute mich schon auf ein paar ruhige Minuten in der Kapelle. Ein bisschen zur Ruhe kommen und beten.
Leider mussten wir feststellen, dass die sixtinische Kapelle vollgestopft mit tuschelnden Touristen war. Keine Möglichkeit für Gebet und Ruhe. Ich hatte sofort ein bisschen Platzangst und war froh, als wir endlich wieder draußen waren.
Ich war irgendwie schon enttäuscht. Wir haben nur ganz kurz das Deckengemälde betrachtet. Ein Polizist stand am Eingang der Kapelle und wies die Touristen alle paar Sekunden wieder mit einem “Pscccchhht!” zur Ruhe. Schade, schade…
Wir beschlossen stattdessen später in den Petersdom zu gehen, um dort ein bisschen zu verweilen.

Der ganze Tag war angefüllt mit sehen, betrachten, bestaunen und Touristenlärm, da waren wir froh, als wir dann nach einem späten Mittagessen (oder frühem Abendbrot) durch Rom spaziert sind und den Abend genießen konnten.
Ich hab mir sogar noch was zum Anziehen gekauft, das war wirklich nicht geplant… aber tja… 😀
Relativ bald machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel.
Auf dem Weg dorthin haben wir uns ein Eis gekauft. Eigentlich bin ich ja nicht so der Eis – Fan, aber dieses Schoko-  und Bananeneis war einfach dermaßen gut. Ich kann mich heute nicht mehr erinnern, wo diese Gelateria genau war, aber ich hab seitdem nie wieder so gutes Eis gegessen… Ein krönender Abschluss für den Tag. 🙂

Am nächsten Morgen mussten wir schon um halb sieben aufstehen, denn wir mussten nach dem auschecken mit Sack und Pack ins Pilgerbüro, wo wir uns für die Generalaudienz umziehen konnten. Mehr gibts dann im dritten Teil. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

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