Für viele Erinnerungen: Fotowand – selbstgemacht!

Wir haben sie schon seit Jahren und wir finden sie einfach klasse: Unsere Fotowand.
In unserer ersten Wohnung hatten wir sie schon im Gang hängen und immer wieder sind ein paar Fotos von unseren Erlebnissen dazugekommen. Wenn wir Besuch hatten, standen wir regelmäßig davor und haben uns gemeinsam an die jeweiligen Abenteuer erinnert.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Fotowand zu machen:

  • Variante I: Ein Holzrahmen mit Hasengitter, das von hinten angetackert wird.
  • Variante II: Ein Holzrahmen bespannt mit Schnüren, die an Reißnägeln gespannt sind.

Letzten Samstag haben Freunde von uns geheiratet und uns einige Zeit davor gefragt, ob wir ihnen eine Art Fotobox für lustige Hochzeitsfotos machen könnten.
Unsere Idee war dann, dass wir als Hintergrund in dieser Fotoecke eine Fotowand aufgestellen, an die wir schon mal ein paar Fotos der beiden gehängt haben.

Wie man so eine herzige Fotowand selbst machen kann, möchte ich euch nun beschreiben:

Herzige Fotowand – selbstgemacht

Ihr braucht dazu:

  • Leisten in der gewünschten Länge (gibts im Baumarkt mit verschiedenen Fräsungen)
  • Winkel für die Ecken
  • Schrauben (Achtung! Auf die Länge der Schrauben achten!)
  • Holzleim
  • Reißnägel
  • Wolle (in unserem Fall: rot, rosa, braun)
  • dickeren Draht für das Herz
  • Mini Wäscheklammern
  • Werkzeug: Säge, Schraubenzieher, Hammer, feines Schleifpapier
  1. Die Leisten in die gewünschten Länge schneiden und die Enden im 45° Winkel absägen. Ein wenig abschleifen.
    TIPP: Die Leisten (jeweils Längs- und Querseiten) aufeinander legen, dann muss man nicht so genau messen!
  2. Die Eck-Kanten mit Hozleim beschichten und die Leisten passend aneinander legen, ein wenig antrocknen lassen und jetzt vorsichtig am äußeren Rand die Winkel festschrauben.
  3. Wenn der Leim getrocknet ist, die Reißnägel (mit dem Hammer oder der Hand) auf der Rückseite (mittig der Leisten) rundherum befestigen.
    Darauf achten, dass man noch mit dem Wollfaden drunter kommen kann!
    Ich habe immer etwa vier Zentimeter Abstand genommen und jeweils von der Mitte nach außen gearbeitet.
  4. Das Herz: Aus dickerem Draht ein Herz formen und mit Wolle umwickeln.
  5.  Jetzt das Herz nehmen und mithilfe von Wolle in die Mitte und jeweils an den mittigen Reißnägeln einspannen.
  6. Nachdem das Herz in der Mitte hängt, kann man mit der Wolle rund um das Herz herum arbeiten, dass es dann zum Schluss eingespannt hängt. Dadurch entsteht noch ein bisschen mehr Stabilität.

Das ganze funktioniert in allen möglichen Größen, mit oder ohne Herz. Meine Schwester hat eine kleinere zum Geburtstag bekommen, die sie auf ihren Schreibtisch stellen kann. Ich finde es eine wunderbare Sache! 🙂

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