Unsere erste Radtour Schärding – Wernstein

Nach ein paar Trainingsfahrten (nach so langer Radfahrpause echt notwendig 😉 ) haben wir unsere erste längere Radtour gemacht:
Startpunkt und Ziel war bei Schärding in Österreich.

Auf dem Weg nach Wernstein

Wir sind einen Radweg Richtung Passau gefahren, der am Inn entlang führt. Er ist gut befahrbar und nur an ein paar Stellen einspurig. Hier ist es sinnvoll, wenn man die Klingel betätigt, damit der Gegenverkehr hinter der Kurve gleich Bescheid weiß.
Auf dem Weg kamen wir an einigen Bänken vorbei, wo wir auch einen kleinen Zwischenstop mit Picknick eingelegt haben. Der MiniBärin gefiel es sehr, dass wir direkt am Wasser hielten. Von dort konnten wir ein paar Vögel beobachten, die auf der anderen Innseite beim Vogelschutzgebiet zu sehen waren und ein Touristenschiff, der MS Schärding.
Von dieser Seite des Inns konnten wir auch wunderbar das ehemalige Kloster Vornbach drüben auf der bayerischen Seite anschauen, das schon 1050 erbaut wurde.
Bei Wernstein erreichten wir schließlich den Mariensteg, wo wir wieder auf die deutsche Seite des Inns wechselten. Ein Bekannter hat uns verraten, dass die Brücke nachts sehr schön beleuchtet wird.
In Wernstein hat man übrigens auch einen guten Blick auf die Burg Neuburg auf der gegenübliegenden Seite. Auch die Möglichkeit für eine Rast ist in einer Gaststätte gegeben.

Rückfahrt auf dem Römerradweg

Die 8 Kilometer lange Rückfahrt war auf einer Teilstrecke des Römerradweges, der hier von Passau kommend vorbei führt nach Ering, wo man nach Österreich wechselt.
Im Gegensatz zur Strecke nach Wernstein, die meistens direkt am Inn entlang führt, verlief der Weg zurück nach Schärding überwiegend durch Wälder und Wiesen. Auch ist der Weg hier steiler und anstrengender zu befahren, aber landschaftlich einfach viel abwechslungsreicher.
Wenn man in Vornbach Richtung Pfarrkirche, dem ehemaligen Kloster, nach links abbiegt, kommt man zu einer abgelegenen Stelle mit Innblick, wo wir eine kleine Rast einlegten.
Die MiniBärin bekam davon nichts mit, sie schlief kurz nach Wernstein bzw. Neuburg ein. Es war überhaupt eine ganz große Überraschung, dass sie es ohne Probleme über drei Stunden im Anhänger aushielt und die Fahrt so sehr genoss. Als sie dann schließlich bei Neuhaus (gegenüber von Schärding) aufwachte, kamen wir nach dem Vogelschutzgebiet an Wildenten und Wildgänsen vorbei, die ihr sehr gut gefallen haben.

Insgesamt waren wir fast vier Stunden unterwegs, wir sind gemütlich gefahren und haben jede Stunde eine kleine Pause gemacht. Wir müssen auch dazusagen, dass wir bei den Steigungen des Römerradweges geschoben haben, da es mit Fahrradanhänger doch ein bisschen schwer wurde.
Wir empfehlen die Strecke in der selben Richtung zu fahren, da man hier zum Beispiel die Sehenswürdigekeit vor sich liegen hat und auch die Gefälle, teilweise Kie- und Schotterwege, leichter zu nehmen sind, wo es empfohlen wird abzusteigen.

Diese Radtour war wirklich super entspannend (bis auf ein zwei Steigungen), da wir unsere heimatliche Landschaft noch besser und ohne Kindergequengel kennenlernen durften! Sehr zu empfehlen!

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