Von Muffins und Symphys Problemen

Heute mal ein Rezept – weil ich mich heute endlich mal durchgerungen habe, nichts zu tun, was ich jetzt schon wochenlang geschoben habe…

In den letzten Beiträgen hab ich nur so angeschnitten, dass ich gesundheitliche Probleme habe, weil es mir immer bissl komisch vorkam, davon zu schreiben. Wenn du also nur an Schokolade interessiert bist, musst du nach unten scrollen! 😉

Probleme und Symphyschmerzen

In der Schwangerschaft der MiniBärin bekam ich Probleme mit dem Beckenring / Symphyse. Es wurde in der 29 Ssw eine schwere Beckenringlockerung diagnostiziert, die mich zu 10 Wochen Liegen und nichts tun gezwungen hat, wobei es eher eine Wohltat war, mich nicht bewegen zu müssen. Eine wirklich sehr schmerzhafte Angelegenheit. Erst etwa eineinhalb Jahre nach der Geburt hat es sich soweit gebessert, dass ich größtenteils schmerzfrei war. Als ich vor etwa einem Jahr wieder schwanger wurde, begannen leichte Schmerzen bereits um die zehnte Woche, die stetig stärker wurden. Meine Hoffnung und (vermeintliche) Gewissheit war, dass es nach der Geburt wieder etwas leichter werden würde, wie schon beim letzten mal. Leider haben die Probleme nach der Schwangerschaft erst richtig angefangen. Dadurch, dass unser kleiner Schatz mit dem kiss – Syndrom kämpfte, er ständig und stundenlang getragen wurde und man mit zwei Kindern sowieso keine Schonzeit hat, verschlechterte sich die Sache innerhalb Wochen.

Die Frauenärztin war ziemlich alarmiert und vermutet eine Symphyssprengung durch die Geburt. Sie überwies mich sofort zum Orthopäden. Der sagte, bis auf einen Gurt um das Becken zu stabilisieren, kann man da noch nix machen – viel zu früh, da braucht man auch gar nicht röntgen, weil es nichts ändern würde. Einen solchen Gurt habe und trage ich bereits. Sein Rat: Nur machen, was keine Schmerzen bereitet (gabs da schon wenig) und möglichst schonen. Nach diesem eher frustrierenden Termin, haben wir die Osteopathin auf dieses Problem angesprochen. Bei der darauffolgenden Untersuchung stellte sie fest, dass auch die Nervenenden der Bauchmuskulatur entzündet waren. Ich kann weder einkaufen, Auto fahren, Wohnung saugen und putzen, noch „bequem“ bzw ohne dieses lästige Stechen liegen, geschweige denn ein bisschen mit den Kindern raus gehen… Es macht mich wahnsinnig.

Ich merk, dass es von Woche zu Woche immer schlechter wird mit der Symphyse und der blöden Entzündung… (Gut, ich muss dazu sagen, dass ich oft die Schmerzen ignoriert hab, weil ich einfach mal was machen und aufräumen wollte. Aber wer würde das nicht tun? )
Die nächste Überlegung wäre jetzt dann eine Haushaltshilfe, die ich eigentlich nicht möchte. Wir werden wohl jetzt bald eine Lösung finden müssen… :/
In der Hoffnung, dass es bald mal anders wird, wenden wir uns jetzt unbedingt mal den schönen Dingen zu: Zum Beispiel Schokomuffins!

Unser Lieblingsrezept für Schokomuffins

  • 150g Zartbitterschokolade
  • 4 Eier
  • 150g Butter
  • 90g Zucker
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 75 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • Puderzucker oder 100g Zartbitterkuvertüre / Zuckerstreusel
  • Muffinförmchen
  1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
  2. Butter, Zucker und Eigelb schaumig schlagen.
  3. Mehl, Backpulver und Mandeln vermischen und langsam in die Butter-Zuckermasse rühren. Den Backofen auf 180° Grad / Umluft vorheizen.
  4. Die inzwischen geschmolzene Schokolade einrühren.
  5. Jetzt den Eischnee unterheben. Den Teig in die Muffinförmchen geben und 20 – 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
  6. Nach dem Backen die Kuvertüre schmelzen und die Muffins damit bestreichen und mit Zuckerstreuseln bestreuen. Oder einfach mit Puderzucker bestäuben.

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